Ein durch in den Fluss Han eingeleitete giftige Substanzen mutiertes Monster entsteigt den Fluten und sucht seine Opfer in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Vordergründig ein Genrefilm im Gewand eines Monster-Thrillers, bietet der Film eine Reihe von (Sub-)Kontexten, die sowohl mit südkoreanischer Befindlichkeit vertraut machen als auch eine implizite Kritik am eigenen politischen System signalisieren. (das Zweitausendeins Filmlexikon)
Oz-Empfehlung von Leon:
Selten gab es so einen intelligenten Monsterfilm. Der Südkoreaner Joon-Ho Bong zeigt dem Rest der Welt was Horrorfilm nebenher noch so alles sein kann (politisches Statement, Familiendrama, Slapstick-Komödie ...), ohne sich dabei zu verzetteln. Als Sahnehäubchen gibt es noch äußerst gelungene und glaubwürdig eingesetzte Effekte.